Amerikanischer Reismehlkäfer |
Tribolium confusum |
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Der amerik. Reismehlkäfer zählt zur Familie der Schwarzkäfer (Tenebrionidae). Alle Schwarzkäfer besitzen eine vorspringende Leiste am Kopf. Sie umspannt den vorderen Kopfbereich, so dass die Augen, je nach Art, mehr oder weniger stark eingeschnürt werden und ein nierenförmiges Aussehen erhalten. |
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| Verbreitung | |
Der Reismehlkäfer ist ein bedeutender Schädling in Vorratslagern, Mühlenbetrieben, in der Lebensmittelverarbeitung, aber auch im Lebensmittel- und Futtermittelhandel sowie in Küchen. Ursprünglich war die Art in Afrika beheimatet. Sie breitete sich durch den Handel weltweit aus. |
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| Aussehen | |
Die drahtwurmartigen, gelblich - weißen Larven werden 4 bis 5 Millimeter lang. Sie unterscheiden sich von den Larven ähnlicher Arten durch 2 dunkle unbewegliche Fortsätze am Hinterleibs Ende. Die ovalen Eier sind mit einem klebrigen Sekret umgeben. das zur Anheftung an das Nahrungssubstrat dient. |
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| Entwicklung | |
Die Larven schlüpfen nach 5 bis 12 Tagen und entwickeln sich über 5 bis 8 Stadien (im Extremfall bis zu 18 Stadien) zur verpuppungsreifen Larve. Die Verpuppung erfolgt im Nahrungssubstrat. |
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| Schäden | |
In naturwissenschaftlichen Sammlungen kann die Art in Herbarien (Sammlungen von getrockneten Pflanzen) und dergleichen auftreten. Als Schädling an Insektensammlungen wurde die Art in den USA beschrieben. Getreide erhält durch die Stoffwechselprodukte der Reismehlkäferlarven einen süßlichen beziehungsweise Geschmack. |
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| Bekämpfung | |
Die Behandlung des befallenen Getreides mit insektiziden Spritzmitteln ist aber nur mit wenigen speziell zugelassenen Mitteln zulässig. Die 100prozentige Abtötung aller Entwicklungsstadien des Reismehlkäfers kann auch durch Begasungsmittel erreicht werden (meist Phosphorwasserstoff), die nur durch zugelassene Anwender in geschlossenen Speichern und Silos ausgebracht werden dürfen. |
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| Vorbeugende Maßnahmen | |
Im Haushalt kann die unkontrollierte Ausbreitung des Befalls verhindert werden. indem Getreideprodukte sowie weitere gefährdete Vorratsgüter in dicht schließenden Behältern oder Gläsern gelagert werden. |
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