
| Lucilla sericata | |
Mit nur 5 bis 11 mm ist die Goldfliege die kleinste hier beschriebenen Schmeißfliegen. Sie ist auffällig goldgrün bis blau metallisch schimmernd gefärbt.
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| Entwicklung: | |
Die Larven schlüpfen nach weniger als einem Tag aus den Eiern und bohren sich sogleich in die Nahrung ein. Sie entwickeln sich sehr schnell, sind nach einer Woche ausgewachsen und verlassen die Nahrung. Haben sie keine Gelegenheit, sich zur Verpuppung in die Erde einzubohren, kriechen sie oft weit umher, um eine passende Stelle zu finden. Im Haus können die Maden von toten Vögeln, Ratten und Mäusen stammen. Eine einzige Ratte kann 4000 Maden ernähren. Die Maden scheuen das Licht und verbergen sich in Spalten, hinter Verschalungen
und unter Teppichen. Nach 8-10 Tagen schlüpfen die Fliegen aus den
Puparien (Tönnchenpuppen) und suchen nun das Licht. |
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| Vorkommen und Bedeutung: | |
Sie sind häufige ungebetene Gäste in solchen Gebäuden, die nur unzureichend vor dem Zuflug von Fliegen gesichert sind. Schmeißfliegen sind genau wie andere Fliegen potentielle Träger von krankmachenden Keimen und können somit Krankheiten übertragen. Die Stoffwechselprodukte der Schmeißfliegenlarven sind für den menschlichen Organismus ungesund und befallenes Fleisch ist nicht mehr für den Verzehr geeignet. Sie übertragen bei ihren Besuchen auf den Lebensmitteln Mikroorganismen, die Eiweiß, Kohlehydrate und Fette zersetzen. Diese Vektorleistung macht sie zu gefährlichen Schädlingen an Fleisch, Fisch und Milchprodukten. Von Gerichtsmedizinern wird der Madenbefall an Leichen, auch für eine genaue Todeszeit- und Ort-Bestimmung herangezogen!
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| Gegenmaßnahmen: | |
Neben den Vorbeugemaßnahmen (Fliegengitter) ist der Einsatz von UV-Lockfallen, mit Klebefolie, in Lebensmittelbereichen zur Bekämpfung sinnvoll. Bei Massenbefall kann auch eine gezielete Sprühaktion durch einen Schädlingsbekämpfer sinnvoll sein. Allerding nicht ohne zuvor die Befallsgrundlage zu finden und zu entfernen.
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