Speicher- Heu- Kakaomotte |
Ephestia elutella |
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Im Haushalt wird sie meist mit Schokolade eingeschleppt. Sie ist eine nahe Verwandte der Mehlmotte. Auch andere Falter, wie die Dörrobstmotte und auch die Mehlmotte sind Schokoladeschädlinge und werden häufig verwechselt. |
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| Aussehen | |
In Ruhestellung sind Speichermotten mit ca. 11 mm etwas kleiner als Mehlmotten. Die Weibchen legen bis zu 300 Eier einzeln auf das Befallssubstrat. Die Raupen sind, je nach Nahrungssubstrat, hellbeige bis grünlich eingefärbt, wenig behaart und bis 13 mm lang. Etwa 7 mm lang ist die Puppe und ganz in einem dichten, weißen Seidenkokon eingesponnen. |
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| Entwicklung | |
Ist die Larvenentwicklung abgeschlossen, verlässt die erwachsene Raupe die Nahrung und wandert auf der Suche nach einem Verpuppungsplatz umher (das so genannte "Wanderstadium"). Angekommen in ihrem Versteck verpuppt sie sich und schlüpft nach 2-3 Wochen aus. |
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| Vorkommen und Bedeutung | |
Meist werden die Tiere mit Rohwaren eingeschleppt. Abfälle unter Regalen und Schränken, in alten Verpackungen und in Lagerresten können Brutstätten sein und den Befall am Leben erhalten. Auch in den Maschinen können sich Produktreste ansammeln, so dass sich die Raupen darin entwickeln können. Gibt es diese Motten in einer Fabrik, so besteht immer das Risiko, dass Eier auf Fertigwaren abgelegt werden. Dann entsteht das Problem mit den Würmern in der Schokolade. In völlig dichte Verpackungen kann die Raupe meist nicht eindringen (abhängig von der Folienstärke). Gibt es aber die kleinsten Spalten, etwa an Falten, oder kommen sehr dünne Folien zur Anwendung, so werden dort die Eier abgelegt. Die winzigen jungen Raupen können sich durch die Folie nagen oder durch kleine Öffnungen hindurch an die Nahrung gelangen.
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| Bekämpfung | |
| siehe Motten allgem. | |