Kleidermotten |
(Tineola bisselliella) |
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Sie lebt bei uns nicht im Freien und fliegt daher auch nicht von außen in die Wohnung. Sie ist kein guter Flieger, besonders die Weibchen fliegen sehr selten. Eine ihr ähnliche, aber weniger häufige Art ist die Pelzmotte. |
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| Aussehen: | |
Die Falter der Kleidermotte sind ca. 7 mm groß, gelblich weiß und erscheinen fettig glänzend. Die Raupen der Motten tragen eine selbstproduzierte gräuliche Gespinnströhre mit sich herum.
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| Entwicklung: | |
Die Larven schlüpfen nach einigen Tagen und spinnen sofort ein Rohr um sich, in dem sie geschützt leben. Diese Röhren werden mit abgenagter Nahrung ausgekleidet und mit Kot, der die Farbe der Nahrung hat und fast kugelförmig ist. Dieser wird meist für Motten-Eier gehalten. Die Entwicklung vom Ei bis zur fertigen Motte kann zwischen einem Monat und einem Jahr dauern, je nach Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Qualität der Nahrung. Günstig sind 25° C, in erwärmten Räumen kann man mit 4 Generationen pro Jahr rechnen. Neben dem Keratin (Hornstoff) ist eine Zusatznahrung notwendig, die aus Flecken im Stoff, aus Mehl, Fleisch oder toten Insekten bestehen kann. Seit Kriegsende sind Motten stark zurückgegangen, was verschiedene Ursachen hat. Als wichtigste Ursache gelten die vielen wirksamen Imprägnierungsmittel, die auf den Markt kamen. Der häufige Gebrauch von synthetischen Fasern und die schwindende Sitte, Kisten und Kästen mit Wollsachen zu füllen, tragen auch zum Rückgang der Motten bei. Der Staubsauger und das zunehmende trockene Klima in den Wohnungen vermindern ebenfalls die Lebensbedingungen für Motten. |
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| Schadbild | |
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| Gegenmaßnahmen: | |
Chemisch können Textilmotten im Sprühverfahren und CDA*-Verfahren mit Kontaktinsektiziden bekämpft werden. Dies sollte man jedoch dem Fachmann, also einem Schädlingsbekämpfer überlassen. *CDA = Controlled Droplet Application (Kontrollierte Tropfen-Applikation, eine sehr feine Benetzungsmethode) |
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| Vorbeugung: | |
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