Ausbildungsberuf Schädlingsbekämpfer/in

 

Info - IHK Wiesbaden


Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Ausbildungsinhalte: Schädlingsbekämpfer / Schädlingsbekämpferinnen

  • planen und führen Maßnahmen zur präventiven Abwehr und Bekämpfung von Schädlingen durch,
  • beurteilen Gefährdungspotentiale für die Umwelt und leiten Präventions- und Abwehrmaßnahmen gegen Schädlinge ein,
  • überprüfen und überwachen objektspezifische Maßnahmen zur Gebäudekontrolle,
  • führen Kontrollmaßnahmen und biotechnisches Monitoring im Innen- und Außenbereich durch und leiten bei festgestelltem Schädlingsbefall Maßnahmen ein,
  • identifizieren Art und Gefährdungspotential von Schädlingen,
  • wählen das am besten geeignetste Schädlingsbekämpfungsmittel unter Berücksichtigung der örtlichen und sachlichen Gegebenheiten aus und wenden es umweltbewusst an,
  • informieren über Art, Umfang, Ursache und Auswirkung des Schädlingsbefalls, über Art, Umfang und Dauer der Bekämpfung, über die Wirkungsweisen der Bekämpfungsmittel sowie über Sicherheits- und Vorbeugemaßnahmen,
  • dokumentieren die durchgeführten Maßnahmen,
  • arbeiten hauptsächlich selbständig, aber auch im Team und in Kooperation mit anderen Gewerken,
  • bedienen, pflegen und warten Geräte für die Schädlingsbekämpfung, überprüfen deren Funktionstüchtigkeit und Sicherheit und veranlassen Reparaturen.

Was ist neu?


Bisher war die Berufsausbildung zum Schädlingsbekämpfer / zur Schädlingsbekämpferin nicht geregelt.

Zwar gab es 1955 schon einmal eine Ausbildungsordnung; diese wurde aber 1972 durch eine BMWi-Sammelverordnung für sog. Splitterberufe zusammen mit anderen Ausbildungsordnungen wieder aufgehoben.

1984 wurde dann eine Verordnung zur beruflichen Umschulung zum Geprüften Schädlingsbekämpfer / zur Geprüften Schädlingsbekämpferin erlassen.

Diese wird jetzt durch eine neue Ausbildungsordnung ersetzt, die den Anforderungen an eine moderne und praxisnahe Berufsausbildung entspricht.

Die Lerninhalte orientieren sich an den für den neuen Beruf von Experten für notwendig erachteten Qualifikationen – dies auch mit Blick darauf, dass bei der Schädlingsbekämpfung der Umgang mit Gefahrstoffen eine Rolle spielen kann.

Die neue qualifizierte Ausbildung sichert für die Zukunft eine Schädlingsbekämpfung nach dem Stand der Technik und der aktuellen Rechtslage vor allem im Gesundheits- und Umweltschutz .

Dadurch erfährt die Schädlingsbekämpfung die von Fachleuten schon lange geforderte Aufwertung. Zugleich wird mit dem neuen Ausbildungsberuf der weniger qualifizierten nebenberuflichen Schädlingsbekämpfung entgegengewirkt.

 

Einen Schädlingsbekämpfer in Ihrer Nähe finden Sie hier.

 

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